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Guten Tag,

hier könnt Ihr Fragen und Gedanken zum Themen der Trauer aufschreiben, auf die dann das Team der Trauerbegleiterinnen des SkF oder andere Trauernde antworten. Auf diese Weise könnte ein "Gespräch" entstehen, so dass vielleicht sogar eine kleine Verbindung zu anderen Trauernden entstehen könnte.

Ich (eine der Trauerbegleiterinnen) kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie hilflos ich mich vor gut sieben Jahren gefühlt habe, als mein Mann gestorben war. Ruhelos bin ich durch die Straßen oder die Natur gegangen, viele ungeordnete Gedanken schwirrten durch meinen Kopf. Wie gerne hätte ich noch dies oder jenes mit ihm besprochen, ihm vieles noch sagen wollen. Das war nun nicht mehr möglich. Dazu kamen Schuldgefühle hoch, hast du wirklich alles für ihn getan, hast du nicht etwas übersehen etc.

Diese Gefühle schienen mich richtig zu überfluten, so dass ich langsam das Gefühl bekam, das ist doch gar nicht auszuhalten.

Die Trauerbegleiterin, die mich schon fünf Wochen nach seinem Tod aufsuchte, hat mich durch ihre Aussage "das ist alles ganz normal" unheimlich beruhigt.

Das ist nur ein kleines Beispiel dafür, was sich im Kopf einer oder eines "Hinterbliebenen" abspielen kann. Die Reaktionen sind so vielfältig wie die Menschen, und genau das sollt Ihr hier aufschreiben können, und, siehe oben, Ihr könnt sicher sein, eine Antwort zu erhalten.

Herzlichen Gruß

Euer Team der Trauerbegleiterinnen